Was ich besonders gerne lese, sind die reflexhaften Wasserglasstürme wenn Politiker sich die Diäten erhöhen. Was für jeden anderen in der Gesellschaft jedes Jahr zur Normalität gehört, gilt in der Bevölkerung als "Schweinerei", ja als grundsätzlicher Verstoß gegen die allgemeine Moral. Ich möchte gerne Wissen was Leute, die solches verbreiten, tun würden wenn man Ihnen solches mit denselben Begründungen verwehren würde.
Inzwischen gebe ich dazu nur noch einen Kommentar ab: Der Deutsche Bundestag hat ca. 600 Mitglieder und ist für das Wohlergehen von 80 Mio. Bundesbürgern zuständig. Das heißt jeder von denen ist im Schnitt für deutlich mehr als 100.000 Personen verantwortlich. In der freien Wirtschaft würde eine solche Position leicht im sieben-stelligen Bereich vergütet.
Ich habe selten gehört, dass jemand dort den Vorstandsvorsitzenden dieses Geld nicht gönnt. Obwohl es mit Sicherheit total überzogen ist. Aber das wäre dann ja mal eine sinnvolle Diskussion....
Ein Blog, der sich mit dem Einfluss des Internets auf die geistige Gesundheit beschäftigt, insbesondere mit all jenen, welche Glauben den verstärkten Informationsfluss so interpretieren zu müssen, das man gar nichts mehr glauben sollte - oder eben was einem gerade an Verschwörungstheorie in den Sinn kommt.
Samstag, 23. Juli 2016
Erst BRExit, dann BREntrance?
OK, die Briten haben beschlossen nicht mehr Mitlgied sein zu wollen. Ist ja ihr Recht. Allerdings ist die Abstimmung jetzt gerade mal zwei Tage her und schon geht das Heulen und Zähneknirschen los. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in Kürze darüber nachgedacht wird, wie man den Ausstieg doch besser vermeidet.
Das ist erst der Anfang. Wenn in den nächsten Jahren dann wirklich ein Ausstieg kommt, dann könnte ich mir vorstellen, dass dann ganz schnell wieder von einem Einstieg die Rede sein könnte. Und was machen wir dann? Ja, nicht so schlimm, dann kommt eben wieder rein? Und dann geht dasselbe von vorne los?
Wir brauchen da eine Strategie! Denn wenn das zur Regel wird, dann werden alle paar Jahre irgendwelche Heinis drauf kommen, dass man jetzt gerad mal aussteigen könnte und dann bei Bedarf wieder aussteigt. Deshlab müssen Regeln her zu welchen Bedignungen ein Aussteiger wieder in die EU rein kommt. Und zwar nicht so einfach per Antrag. Viel besser!
Im Falle der Briten bietet es sich an da einige Bedingungen zu stellen, die sie bisherabgelehtn haben. So wurde z.B. in GB nie der Euro eingeführt. Aber damit nicht genug. Auch andere europäische Standards gelten dort nicht. Wie z.B. das metrtische System, das in Britannien bis zum heutigen Tage ignoriert wird. Also, als Wiedereintrittsbedingung schlage ich vor, dass wir das von einigen Bedingungen abhängig machen:
Das ganze ist keine Selbstzweck. Wir müssen ein Zeichen setzen und auch allen anderen klar machen, dass ein Austritt wirkliche Konsequenzen hat und danach nicht mehr so einfach rückgängig gemacht werden kann.
Das ist erst der Anfang. Wenn in den nächsten Jahren dann wirklich ein Ausstieg kommt, dann könnte ich mir vorstellen, dass dann ganz schnell wieder von einem Einstieg die Rede sein könnte. Und was machen wir dann? Ja, nicht so schlimm, dann kommt eben wieder rein? Und dann geht dasselbe von vorne los?
Wir brauchen da eine Strategie! Denn wenn das zur Regel wird, dann werden alle paar Jahre irgendwelche Heinis drauf kommen, dass man jetzt gerad mal aussteigen könnte und dann bei Bedarf wieder aussteigt. Deshlab müssen Regeln her zu welchen Bedignungen ein Aussteiger wieder in die EU rein kommt. Und zwar nicht so einfach per Antrag. Viel besser!
Im Falle der Briten bietet es sich an da einige Bedingungen zu stellen, die sie bisherabgelehtn haben. So wurde z.B. in GB nie der Euro eingeführt. Aber damit nicht genug. Auch andere europäische Standards gelten dort nicht. Wie z.B. das metrtische System, das in Britannien bis zum heutigen Tage ignoriert wird. Also, als Wiedereintrittsbedingung schlage ich vor, dass wir das von einigen Bedingungen abhängig machen:
- Einführung des Euro
- Einführung des metrischen Systems
Das ganze ist keine Selbstzweck. Wir müssen ein Zeichen setzen und auch allen anderen klar machen, dass ein Austritt wirkliche Konsequenzen hat und danach nicht mehr so einfach rückgängig gemacht werden kann.
Freitag, 20. März 2015
Diskutieren lernen? Wozu denn?
Eine seltsame Verhaltensweise ist das. Da stellen sich Erwachsene Menschen hin und verweigern den Dialog. Mit der Presse, die sowieso "lügt", mit Politikern, die alle nur belügen und so weiter. Ganz besonders ausgeprägt war das beim Phänomen "Pegida", wo man beobachten konnte, dass Leute ganz bewusst nicht mit der Presse reden wollten.
Freitag, 11. April 2014
Wenn Verschwörungstheoretiker hetzen...
Das tun sie zwar öfter, aber hier haben wir es mal mit einem Exemplar zu tun, der es dann auch noch in seriöse Medien geschafft hat. Wie kam es dazu?
Freitag, 21. Februar 2014
St. Martin, Zigeunerschnitzel und Grüß Gott
Unter diesem Titel erschien im letzten Jahr ein Blog von Jascha Huschauer, der ebenso eloquent wie stringent einige Tatsachen zurecht rückte, die in der allgemeinen Diskussion untergegangen sind. Für jeden, der um Aufklärung bemüht ist ein wahrer Segen, denn hier wurde belegt, worum es bei den Gerüchten eigentlich ging. Der Blog ist leider verschwunden, was die Wahrheit aber nicht weniger wahr macht.
Montag, 9. Juli 2012
Esowatch.com ist Psiram.com
Uff... Das war knapp. Nach gut zwei Wochen ist "Esowatch" wieder aufgetaucht. Man hat einfach den Namen gewechselt. Die Seite ist jetzt unter Psiram.com zu erreichen, einem Kürzel das nun für das gesamte Spektrum an beobachtetem Blödsinn steht (Pseudowissenschaft, Irrationale Überzeugungssysteme, Alternative Medizin).
Warum man uns, die treuen Leser, so erschreckt hat haben die Aktivisten leider nicht raus gelassen. Allerdings scheint das mit der anonymen URL zusammen zu hängen, die bekanntermaßen aus Hongkong stammte. Da scheint es Unstimmigkeiten gegeben zu haben.
Wie auch immer, Esowatch/Psiram ist wieder da und wird seine Tätigkeit fortsetzen.
Warum man uns, die treuen Leser, so erschreckt hat haben die Aktivisten leider nicht raus gelassen. Allerdings scheint das mit der anonymen URL zusammen zu hängen, die bekanntermaßen aus Hongkong stammte. Da scheint es Unstimmigkeiten gegeben zu haben.
Wie auch immer, Esowatch/Psiram ist wieder da und wird seine Tätigkeit fortsetzen.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Esowatch.com ist nicht erreichbar
Das ist keine gute Entwicklung. Seit einer Woche ist Esowatch.com nicht mehr zu erreichen. Der Blog und das Wiki haben mir schon oft dabei weiter geholfen, wenn es darum ging esoterische Umtriebe einzuordnen. Sollte der in Zukunft weiterhin fehlen, dann wird das ein echtes Problem, denn ganz besonders das Wiki ist von einer Qualität, die man ansonsten im Internet kein zweites mal findet.
Der Grund für die Abschaltung könnte darin liegen, dass der Blog zuletzt dazu aufgerufen hat einem Aufruf zu Folge, der eine Belohnung für eine Aussage gegen Dr. Klehr in Aussicht stellte. Das scheint mir nicht ganz Wasserfest zu sein und ich halte es für vorstellbar, dass solches juristisch anfechtbar ist. Wo diese Aufforderung allerdings herkommt, findet sich eine skurrile Webseite, auf der Richter beobachtet werden, insbesondere ein Hamburger Richter namens Buske. Wie die esowatcher darauf kamen auf so eine Seite zu verlinken entzieht sich mir.
Das fehlen von esowatch.com wirft die Frage auf, wie man solche Ausfälle in Zukunft vermeiden kann. Sollte man nicht versuchen die Inhalte auf mehreren Servern zu verteilen oder zumindest das Wiki woanders zu hinterlegen als den Blog? Dann würde der wenigstens nicht abgeschaltet, wenn das durch ein Gericht angeordnet werden sollte. Die Daten des esowatch Wiki sind für mich jedenfalls sehr wertvoll und werden ja bereits auch von der Presse verwendet. Der Verlust ist ohne Zweifel ein herber.
Der Grund für die Abschaltung könnte darin liegen, dass der Blog zuletzt dazu aufgerufen hat einem Aufruf zu Folge, der eine Belohnung für eine Aussage gegen Dr. Klehr in Aussicht stellte. Das scheint mir nicht ganz Wasserfest zu sein und ich halte es für vorstellbar, dass solches juristisch anfechtbar ist. Wo diese Aufforderung allerdings herkommt, findet sich eine skurrile Webseite, auf der Richter beobachtet werden, insbesondere ein Hamburger Richter namens Buske. Wie die esowatcher darauf kamen auf so eine Seite zu verlinken entzieht sich mir.
Das fehlen von esowatch.com wirft die Frage auf, wie man solche Ausfälle in Zukunft vermeiden kann. Sollte man nicht versuchen die Inhalte auf mehreren Servern zu verteilen oder zumindest das Wiki woanders zu hinterlegen als den Blog? Dann würde der wenigstens nicht abgeschaltet, wenn das durch ein Gericht angeordnet werden sollte. Die Daten des esowatch Wiki sind für mich jedenfalls sehr wertvoll und werden ja bereits auch von der Presse verwendet. Der Verlust ist ohne Zweifel ein herber.
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